Vier genügt...
Um diesen Blog-Eintrag und mich zu verstehen muss man wissen, dass mir Noten wuascht sind. Komplett egal. Nicht wichtig.
Ob ich bei einer Prüfung in meiner bisherigen schulischen oder unitechnischen Karriere einen 2er oder 3er hatte war mir ganz ehrlich immer schon gleich.
Sicher eine 1 is schön, braucht wenig Platz und klingt halt gut.
Vor zwei Wochen dann wieder eine Prüfung. Eine böse. Schwere. Wichtige.
Heute beim Kurzbesuch auf der Uni bin ich dann ins Sekretariat und hab vorschtig nachgefragt, ob die Noten schon da sind. Der nette Herr hat seine Stirn in mitleidige Falten gelegt...
"Ein 4er. SUPER, es hat ihnen genügt" :-)
Ob ich bei einer Prüfung in meiner bisherigen schulischen oder unitechnischen Karriere einen 2er oder 3er hatte war mir ganz ehrlich immer schon gleich.
Sicher eine 1 is schön, braucht wenig Platz und klingt halt gut.
Aber ein 4er hat auch was. Schaut aus wie ein Sessel - man kann ihn verziehren und immerhin hat man "genügend" gewusst um keinen bösen 5er zu kriegen...
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Als ich angefangen habe Vollzeit zu arbeiten habe ich mich komplett davon verabschiedet Noten wichtig zu nehmen. "Hauptsoch durch" war mein neues Motto.
Ich lerne wenig. Und wenn ich lerne, dann wie eine Narrische zwei Tage am Stück und mit Angstperlen auf der Stirn.
So wurscht mir Noten nämlich sind, so wichtig ist es mir dann doch zu bestehen.
Prüfungen sind für mich eine Balastung - die Vorbereitung (wenn es mich nicht interessiert) Zeitverschwendung. Ich will sie hinter mich bringen.
Selbiges bei Seminaren, Übungen, Projekten. Wenn was wirklich interessant ist, häng ich mich rein. Da zeig ich auf, diskutiere mit, korrigiere, frage nach, unterbreche, beharre auf meiner Meinung und lass mich auch mal belehren.
ABER wenn was echt für die Fisch ist, muss ich mich zwingen Texte zu lesen, Methoden zu lernen oder Theorien zu verstehen.
Hier zählt nur der Gedanke: "Hauptsach ich komm durch und muss das nie mehr machen."
Ein Vierer ist hierbei völlig ok.
Wie mein Bruder (den ich für gewisse Lebenseinstellungen sehr bewundere) immer zu sagen pflegte: "MAMA, a 4er!!! :-) Es hat ihnen genügt!"
In den letzten zwei Semestern in denen ich immerhin schon im Master-Studium herumgurke habe ich es - aus welch wahnsinnigen Gründen auch immer - des öfteren geschafft gute bis sehr gute Noten zu schreiben.
Früh aufstehen und HÜ machen, lange aufbleiben und Texte lesen, zwischen Tür und Angel Theorien verstehen probieren und neben dem Essen/Fingernägel-anmalen/Arbeiten oder Zusammenräumen Dinge auswendig lernen hat sich bewährt.
Vor zwei Wochen dann wieder eine Prüfung. Eine böse. Schwere. Wichtige.
Eine die mich nicht besonders gefreut hat.
Heute beim Kurzbesuch auf der Uni bin ich dann ins Sekretariat und hab vorschtig nachgefragt, ob die Noten schon da sind. Der nette Herr hat seine Stirn in mitleidige Falten gelegt...
"Hm... Frau Spreitzer, sie hom owa nur an 4er..."
"Ein 4er. SUPER, es hat ihnen genügt" :-)
Auf in Richtung Master!



schatz, ich bin stolz auf dich!
AntwortenLöschendie balastung ist mir jedoch ein gänzlich neues wort...ich bitte um erklärung!
Ja, das ist neu. BELASTUNG (richtig geschrieben)klingt so hart. Und ich will mich ja bemühen lieb zu sein... drum. :-*
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